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Schloss Hagerhof in Bad Honnef

Gelegen zwischen Rhein und dem Siebengebirge, dem ältesten Naturschutzgebiet Europas, ist der Hagerhof von einer einzigartigen Landschaft umgeben. Die erloschenen Vulkankuppen rund um den Drachenfels stellen mit ihren tiefen Wäldern und steilen Felshängen, Weinbergen und Obstwiesen abwechslungsreiche, wertvolle Geotope und Biotope dar. Altsteinzeitliche Funde, Spuren der Kelten und Römer sowie zahlreiche Zeugnisse aus dem Mittelalter - darunter sagenumwobene Burgen und Schlösser - bieten den archäologisch und historisch Interessierten ein reiches Feld für eigene Forschungen.

Die Bundesstadt Bonn (15 km entfernt) und die Weltstadt Köln (40 km entfernt) erfüllen mit ihren vielfältigen kulturellen Angeboten auch andere jugendliche Bedürfnisse. Und Bad Honnef selbst ist eine reizvolle, lebendige Kongressstadt, in der man gerne wohnt und arbeitet. Mit Projekten, Exkursionen und Praktika ermöglichen wir den jungen Menschen, die nähere und weitere Umgebung - ihren eigenen Lebensraum - kennenzulernen und mitzugestalten.

Bereits 1655 wurde der Hagerhof erstmals erwähnt, als eins der bedeutendsten Güter in Menzenberg. Das barocke Gebäude wurde später von der Kaufmannsfamilie Farina bewohnt, deren italienische Vorfahren das ursprüngliche „Kölnisch Wasser“ erfunden hatten. 1854 erwarb die Elberfelder Fabrikantenfamilie Weyermann das Anwesen und ließ es vom gründerzeitlichen Star-Architekten Oppler nach dem Vorbild eines englischen Landsitzes umbauen. So entstand die reizvolle weitläufige Anlage, wie sie sich heute noch präsentiert: ein burgartiges Herrenhaus aus Bruchsteinmauerwerk im Stil der englischen Gotik – „Harry Potter lässt grüßen“.

In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich ein weiteres architektonisches Kleinod: das Reitergut Limpich mit seiner anmutigen Jugendstil-Reithalle.

Der Hagerhof und das benachbarte Haus Parzival bildeten im ausgehenden 19. Jahrhundert den Treffpunkt von Gelehrten, Musikern und Dichtern der Rheinromantik, wie Karl Simrock, die Gebrüder Grimm und Ferdinand Freiligrath. 1896 verweilte hier Johannes Brahms nach der Beerdigung von Clara Schumann; ihm zu Ehren veranstaltete man damals ein Kammermusikfest – just in den Räumlichkeiten, in denen sich heute die jungen Talente der Schule zum Musizieren treffen.

Umgeben ist das Schloss von einem herrlichen, 60.000 qm großen Park mit alten Bäumen und einem kleinen natürlichen Bachlauf. Das Gelände rund um den Seerosenteich ist gleichzeitig Ruheinsel und Ort für vielerlei Aktivitäten.